{"id":203,"date":"2010-04-28T12:52:25","date_gmt":"2010-04-28T11:52:25","guid":{"rendered":"http:\/\/karneval-in-beckum.de\/myhimachal\/?p=203"},"modified":"2018-05-29T06:57:22","modified_gmt":"2018-05-29T05:57:22","slug":"m-qutab-minar-und-hauz-khas","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/www.my-himachal.de\/?p=203","title":{"rendered":"m) Qutab Minar und Hauz Khas"},"content":{"rendered":"<p>12.02.2010              Nach einem ausgiebigen Fr\u00fchst\u00fcck im &#8220;European Style&#8221; beschlie\u00dfen wir, uns heute noch eine letzte Sightseeing- Tour reinzuziehen.Arnos Fahrer ist schnell zur Stelle und schon geht`s los .Unser erstes Ziel ist Qutab Minar.Im S\u00fcden Delhi\u00b4s gelegen, handelt es sich hierbei um das mit 73 m h\u00f6chste Minarett Indiens.Erbaut aus Sandstein wurde es auf dem Areal einer ehemals hinduistischen Tempelanlage in Erinnerung des Sieges der Muslims \u00fcber die Hindus errichtet. Der gesamte Komplex umfasst zahlreiche Geb\u00e4ude, die sich um die \u00e4lteste Mosche des Landes gruppieren. Leider l\u00e4sst sich die Gr\u00f6\u00dfe und Pracht derselbigen nur noch erahnen, da alles lange Zeit zunehmend dem Verfall preisgegeben war. Doch seit die Unesco in den 90er Jahren  diese St\u00e4tte zum Kulturerbe ausgerufen hat, werden hier sorgf\u00e4ltige Restaurierungsma\u00dfnahmen vorgenommen, deren Ergebnisse durchaus beeindruckend sind. Ein weiterer H\u00f6hepunkt ist der  &#8220;,Iron Pillar&#8221;, eine  ca. 2000 Jahre alte geschmiedete S\u00e4ule, welche die Wissenschaftler heute noch zum Staunen bringt, da sie trotz der extremen klimatischen Bedingungen kaum Errosionsmerkmale aufweist. Die gesamte, relativ \u00fcberschaubare  Anlage l\u00e4dt durchaus zum l\u00e4ngeren Verweilen auf und ist eigentlich ein &#8221; Mu\u00df &#8221; f\u00fcr jeden Delhi-Besucher.<br \/>\nEinige Kilometer weiter liegt Hauz Khas, die \u00dcberreste Siris,  der 2.\u00a0 historischen Stadt Delhi\u00b4s. Inmitten einer gro\u00dfz\u00fcgigen Parkanlage liegt der ehemalige Wassertank , welcher der Stadt ihren Namen gab. Hoch \u00fcber dem See stehen die \u00dcberreste einer Mosche, die dazugeh\u00f6rigen Schulen ( Madrasas ) und zahlreiche Pavillions und sonstige Geb\u00e4ude, alles erbaut im 13. Jahrhundert. Das ganze Arreal wirkt sehr beschaulich und wird gerne von Spazierg\u00e4ngern und  Liebespaaren besucht, die sich hier, abseits vom gro\u00dfst\u00e4dtischen Rummel ein paar ruhige Stunden g\u00f6nnen.  Ausserhalb der historischen St\u00e4tte hat sich hier seit den 80er Jahren ein Quartier gebildet, in dem sich teure Wohnungen der &#8221; Upper Class &#8220;, geschmackvolle Kunstgalerien, Restaurants und erlesene Boutiken f\u00fcr die etwas betuchtere Klientel  etabliert haben. Wer des indischen Allerweltkrams in den zahllosen Shops Delhis \u00fcberdr\u00fcssig ist, sollte sich hier ruhig mal ein bisschen umsehen, denn was  man hier so findet, hebt sich wohltuend vom Rest des \u00fcblicherweise Angebotenen ab. Nicht billig, aber durchaus zu empfehlen! Nachdem wir ein Weilchen durch  die zahllosen Gassen geschlendert sind und uns sogar zum Kauf in einer der edlen Boutiken  haben hinreissen  lassen, l\u00e4dt uns Arno noch in ein feines Restaurant mit livrierten Kellnern und oppulenter Speisekarte ein, so dass wir auch auf kulinarischer Ebene voll auf unsere Kosten kommen. So gest\u00e4rkt geht\u00b4s dann weiter zum Rajpath, der Prachtstra\u00dfe Delhi\u00b4s, die vom Sitz des Indischen Pr\u00e4sidenten \u00fcber das &#8221; Indian Gate&#8221; zum Nationalstadion f\u00fchrt.  Hier findet jedes Jahr am  26.\u00a0 Januar, dem Nationalfeiertag Indiens, eine gro\u00dfe Milit\u00e4rparade statt mit zahlreichen geschm\u00fcckten Elefanten und Kamelen, die sich neben den High-Tec Waffenarsenalen der indischen Supermacht vorkommen m\u00fcssen wie groteske Relikte aus l\u00e4ngst vergangenen Zeiten. Gegen Abend zieht\u00b4s uns noch zum Janpath, der Touristenmeile Neu-Delhis, wo wir uns  mit einigen Mitbringseln eindecken. Theo l\u00e4sst sich  einen atemberaubenden Schuhputz verpassen, der ihm selbst im einsetzenden Regen noch den n\u00f6tigen Glanz verleiht.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>12.02.2010 Nach einem ausgiebigen Fr\u00fchst\u00fcck im &#8220;European Style&#8221; beschlie\u00dfen wir, uns heute noch eine letzte Sightseeing- Tour reinzuziehen.Arnos Fahrer ist [&hellip;]<\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[1],"tags":[],"_links":{"self":[{"href":"http:\/\/www.my-himachal.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/203"}],"collection":[{"href":"http:\/\/www.my-himachal.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"http:\/\/www.my-himachal.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/www.my-himachal.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/www.my-himachal.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=203"}],"version-history":[{"count":4,"href":"http:\/\/www.my-himachal.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/203\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":376,"href":"http:\/\/www.my-himachal.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/203\/revisions\/376"}],"wp:attachment":[{"href":"http:\/\/www.my-himachal.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=203"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"http:\/\/www.my-himachal.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=203"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"http:\/\/www.my-himachal.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=203"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}