{"id":35,"date":"2010-04-01T20:26:18","date_gmt":"2010-04-01T19:26:18","guid":{"rendered":"http:\/\/karneval-in-beckum.de\/myhimachal\/?p=35"},"modified":"2018-05-29T07:09:15","modified_gmt":"2018-05-29T06:09:15","slug":"reisebericht-von-delhi-nach-kullu","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/www.my-himachal.de\/?p=35","title":{"rendered":"f) Von Delhi nach Kullu"},"content":{"rendered":"<p>04.\/05.02.2010             Aus unerfindlichen Gr\u00fcnden will unser Bus einfach nicht Fahrt aufnehmen. Die 1. Stunde befinden wir uns auf nervt\u00f6tender Schleichfahrt, so dass wir bald annehmen m\u00fcssen, dass unser Ziel Kullu ( ca. 560 Km entfernt ) bis zum angegebenen Zeitpunkt um 7.00 Uhr sicherlich nicht erreichbar ist.Mit uns reisen eine Gruppe Buddhisten aus Bhutan, deren k\u00f6rperliche Ausd\u00fcnstungen fast unertr\u00e4glich sind und uns zu heftigsten W\u00fcrgreizen treiben. Theo f\u00fchlt sich an seine &#8220;alte Heimat &#8221; Polen erinnert.Ausserdem ist es arschkalt, denn eine Heizung gibt es im Bus nicht.Und pl\u00f6tzlich donnern wir in atemberaubendem Tempo durch die indische Nacht.Nachdem wir die Ebene verlassen haben, qu\u00e4len wir uns \u00fcber nicht endenwollende Serpentinen die Vorgebirge des Himalayas hoch, immer weiter nach Norden, die ganze Nacht hindurch, bis gegen 6.30 Uhr die D\u00e4mmerung den neuen Tag ank\u00fcndigt. Ziemlich durchgefroren erreichen wir endlich gegen 8.30 Uhr Kullu.Strahlender Sonnenschein bei passablen Temperaturen l\u00e4sst uns die anstrengende Nachtfahrt bald vergessen. Hier ist Rajan zuhause und nach unserer Ankunft werden wir von allen Familienmitgliedern aufs herzlichste begr\u00fc\u00dft.\u00a0 Mittlerweile bin ich seit \u00fcber 30 Jahren mit ihnen aufs Engste verbunden und werde behandelt wie ein Familienmitglied. Da wir ziemlich geschafft sind, machen wir ein ca. 2-st\u00fcndiges Schl\u00e4fchen und sind bald wieder fit und munter.<br \/>\nAm Nachmittag machen wir mit Rajan in seinem Auto einen Abstecher nach Dyar. Dies ist ein altes Dorf auf dem Gipfel einer der zahlreichen, das Kullu-Tal einschlie\u00dfenden Berge, umgeben von dichten Himalaya-Zedern.Hier kann man noch erahnen, wie die D\u00f6rfer in diesem Teil Indiens ausgesehen haben, bevor das &#8221; Big Developement &#8221; seinen Einzug gehalten hat. Wundersch\u00f6ne alte Holzh\u00e4user im typischen &#8221; Kullu- Style &#8220;wechseln sich ab mit schlichten Zweckbauten der Neuzeit. In unmittelbarer N\u00e4he stehen schon die ersten Eisriesen des Himalaya- Hauptkammes und die exponierte Lage dieses Dorfes l\u00e4sst einen \u00fcberw\u00e4ltigenden Rundblick \u00fcber das ganze Kullu- Tal zu. Ausser menschlichen Stimmen und Vogelgezwitscher herrscht hier eine bet\u00f6rende Ruhe.Ein Ort zum Verweilen. Im uralten Tempel lernen wir den &#8221; Pandit &#8221; des Ortes kennen, der uns freundlich und sichtlich neugierig in einen netten Plausch verwickelt.\u00a0 Kurz darauf noch den obligatorischen &#8220;Jai &#8221; in der einzigen &#8220;Dhaba &#8221; geschlappert und schon gehts wieder hinunter ins Tal auf schwindelerregenden Serpentinen und Spitzkehren. Manchmal staunt man einfach nur, wie der aufw\u00e4rtsfahrende Gegenverkehr bei diesen engen Strassen \u00fcberhaupt an uns vorbeikommt.Langsam fahren wir der untergehenden Sonne entgegen und sind \u00fcberw\u00e4ltigt von den Aussichten, die sich uns bieten.Einfach traumhaft!! Drunten im Tal besuchen wir noch meinen alten Freund Mr. Jagdish, der sich riesig freut \u00fcber den unerwarteten Besuch ( hab ihn glaube ich seit ca.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>04.\/05.02.2010 Aus unerfindlichen Gr\u00fcnden will unser Bus einfach nicht Fahrt aufnehmen. Die 1. 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