{"id":7,"date":"2010-04-28T18:39:54","date_gmt":"2010-04-28T17:39:54","guid":{"rendered":"http:\/\/karneval-in-beckum.de\/myhimachal\/?p=7"},"modified":"2018-05-29T06:40:01","modified_gmt":"2018-05-29T05:40:01","slug":"reisebericht-trucks-fahren-durchs-hotelzimmer","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/www.my-himachal.de\/?p=7","title":{"rendered":"c) Von Barathpur nach Fathepur Sikri und zur\u00fcck nach Delhi"},"content":{"rendered":"<p>02.03.2010      Seit ca. 3.00 Uhr morgens donnern die Trucks hupend und l\u00e4rmend durch den verschlafenen Ort.Ab jetzt ist an Schlaf nicht mehr zu denken. Also ziemlich fr\u00fch hundem\u00fcde aus der Falle und einen heissen Tee geschlappert. Auch Rajan und Sheetal sind ziemlich ver\u00e4rgert ob des n\u00e4chtlichen Radaus (f\u00fcr mich ziemlich verwunderlich, da ein Inder normalerweise in jeder Lebenslage problemlos schlafen kann ).Aber Schwamm dr\u00fcber und ab nach Bharatpur ins&#8221; Wild Life Sanctuary.&#8221; Dieser Park ist normalerweise  weltweit einer der beeindruckendsten  seiner Art mit einer unglaublich vielf\u00e4ltigen Vogelpopulation.Doch auf uns wartet eine b\u00f6se \u00dcberraschung.\u00a0 Seit 2 Jahren hat es hier nicht mehr geregnet und die gesamten Wasserfl\u00e4chen sind fast g\u00e4nzlich ausgetrocknet.Kein Wasser-keine Tiere!! Ein Drama ungeheuerlichen Ausma\u00dfes f\u00fcr die gesamte Umgebung.Keine Touristen-keine Arbeit. Keine Arbeit-kein Einkommen u.s.w. Und doch wird unser Besuch mit Hilfe 2er versierter Rikschafahrer doch noch zum Erlebnis.Eulen und Wasserv\u00f6gel, Hirsche und Schakale und etliches andere Viehzeug l\u00e4uft uns trotz der widrigen Umst\u00e4nde im Laufe des Vormittags noch \u00fcber den Weg.Und so sind wir trotz aller Betroffenheit doch noch sehr zufrieden mit dem Erlebten Doch eines wird uns immer klarer : der weltweite Klimawechsel macht auch vor Paradiesen keinen Halt !!<br \/>\nUnd weiter gehts nach Fathepur Sikri, einer wegen Wassermangels verlassenen Stadt aus dem 16. Jahrhundert, die zum UNESCO_Weltkulturerbe z\u00e4hlt.Dieser Ort wirkt wie eine Geisterstadt, fast vollst\u00e4ndig erhalten nach all den Jahrhunderten seit seiner Gr\u00fcndung,aber leider ohne menschliches Leben. Aber nein!! Unz\u00e4hlige H\u00e4ndler und &#8221; Guides &#8221; st\u00fcrzen sich wie Geier auf jeden Besucher und preisen ihre Dienste an.  Bei allem Verst\u00e4ndnis, dass auch sie irgendwie ihren Lebensunterhalt verdienen m\u00fcssen, gehen sie uns geh\u00f6rig auf die Nerven.Doch wir lassen uns nicht unterkriegen und erfreuen uns an den hier gebotenen architektonischen Meisterleistungen aus alten Tagen und k\u00f6nnen uns ziemlich gut vorstellen , wie hier vor langer Zeit das h\u00f6fische Leben und das bunte Alltagstreiben ablief.  Ein faszinierender Ort ! Da wir heute noch zur\u00fcck nach Delhi wollen, st\u00e4rken wir uns noch kurz mit lokalen K\u00f6stlichkeiten und dann gehts ab zum Auto.F\u00fcr die R\u00fcckfahrt haben wir eine 40 km lange Abk\u00fcrzung gew\u00e4hlt, die es in sich hat.Eine  von Schlagl\u00f6chern  \u00fcbers\u00e4hte Buckelpiste ,vollgestopft mit allen m\u00f6glichen Vehikeln, macht uns ein z\u00fcgiges Vorw\u00e4rtskommen fast unm\u00f6glich.Es geht durch unz\u00e4hlige D\u00f6rfer, in denen die Zeit seit dem fr\u00fchen Mittelalter stehengeblieben zu sein scheint. Weit und breit nichts zu sehen von den Errungenschaften der Neuzeit, wie wir sie in Delhi noch staunend bewundern konnten.\u00a0 Hier ist der vielgepriesene Fortschritt , aus welchen Gr\u00fcnden auch immer, noch l\u00e4ngst nicht angekommen. Ausser \u00fcberdimensionierten, unwirklich scheinenden Reklametafeln,ist  weit und breit nur Schmutz, Abfall und Staub zu sehen.Die indische Wirklichkeit hat uns wieder. Unterwegs machen wir einen kurzen Halt an einer  &#8221; Dhaba &#8220;, um einen kleinen Happen einzuwerfen. Das Dargebotene schmeckt aber so abscheulich, dass selbst unsere indischen Freunde nach kurzer Beratung beschlie\u00dfen, alles liegen-  und stehenzulassen und schleunigst das Weite zu suchen.Nach weiteren Stunden durch den qu\u00e4lend langsamen Verkehr erreichen wir schlie\u00dflich gegen 21.00 Uhr Delhi, wo uns Sheetals Mutter mit einem k\u00f6stlichen Abendessen verw\u00f6hnt.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>02.03.2010 Seit ca. 3.00 Uhr morgens donnern die Trucks hupend und l\u00e4rmend durch den verschlafenen Ort.Ab jetzt ist an Schlaf [&hellip;]<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[3],"tags":[],"_links":{"self":[{"href":"http:\/\/www.my-himachal.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/7"}],"collection":[{"href":"http:\/\/www.my-himachal.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"http:\/\/www.my-himachal.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/www.my-himachal.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/www.my-himachal.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=7"}],"version-history":[{"count":22,"href":"http:\/\/www.my-himachal.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/7\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":370,"href":"http:\/\/www.my-himachal.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/7\/revisions\/370"}],"wp:attachment":[{"href":"http:\/\/www.my-himachal.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=7"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"http:\/\/www.my-himachal.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=7"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"http:\/\/www.my-himachal.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=7"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}